Offener Brief an den Bischof der Evangelischen Kirche Markus Dröge

An den

Bischof der Evangelischen Kirche

Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Herrn Markus Dröge

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Landesbischof Dröge,

das Wasser muß den Kartell-Parteien bis zum Halse stehen, wenn nun selbst ein Bischof an die mediale Front gerufen wird, um AfD und andere nationale Kräfte zu stigmatisieren. Sie unterstellen politisch Andersdenkenden eine Menschenverachtung. Was ist daran menschenverachtend, wenn gefordert wird, die Staatsgrenzen vor Eindringlingen zu schützen?

Was ist menschenverachtend daran, wenn deutsche Bürger keine Moscheen in ihren Städten wünschen und den sogenannten Asylbewerbern nicht den freien Puffbesuch finanzieren wollen, wie ein geistlicher Bruder von Ihnen unlängst forderte?

Ist es nicht menschenverachtend, wenn höchste Kirchenvertreter den Bundeswehreinsatz in Irak und Syrien fordern, obwohl es dafür keine völkerrechtliche Grundlage gibt? Warum dürfen Mitglieder der Blockparteien von CDU bis Grüne hohe Kirchenämter bekleiden, obwohl diese Parteien, wenn sie Regierungsverantwortung haben oder hatten, das Völkerrecht wie das Grundgesetz mit Füßen treten und sich an vom UN-Sicherheitsrat nicht legitimierten Kriegen beteiligten? Insbesondere die Grünen mit ihren immer neuen Rufen nach Auslandseinsätzen der Bundeswehr haben sich seit dem Vasallenschwur von Fischer gegenüber der US-Außenministerin Albright vor dem Jugoslawienüberfall zu einer – wie ich es sehe – Kriegstreiberpartei entwickelt. Es fehlt nur noch Volker Becks Ruf nach einem Bundeswehreinsatz gegen Rußland, weil dort die Schwulen nicht so hofiert werden wie in der BRD. Und zu all dem hat ein Bischof nichts zu sagen? Oder ahnen Sie, daß bei unbotmäßigen Verhalten das mediale Exekutionskommando Sie – wie den katholischen Bischof von Limburg – aus Amt und Würden jagt?

Zu meiner Jugend wurde in der DDR der westdeutsche Barde Franz Josef Degenhardt häufig im Radio gespielt. Dabei ist mir das Lied aus dem Bauernkrieg in Erinnerung geblieben, wo den Pfaffen der „rote Hahn“ aufs Dach gesetzt wurde, wenn die Zeit dazu reif ist. Damals habe ich die Wut der unterdrückten Bauern auf die Kirche emotional nicht nachvollziehen können. Denn die Kirche in der DDR war nicht der regierungsamtliche Lautsprecher, nicht die Hure des Systems. Seitdem ich in der BRD das herrschende Unrecht erlebe und das beschönigende, opiale Geschwätz vieler Pfäffinnen und Pfaffen, schlägt mein Herz für diese Bauern, die Andersdenkenden, die dem Unrecht Widerstand leisten. Ich bin Nationalist. Nach Ihrem systemkonformen Duktus somit menschenverachtend, wie mich auch die Pastorin aus meiner Ortsgemeinde wissen ließ, die nach der Geburt zwei Kinder von einem schwulen Pastor den katholischen Geistlichen aus dem Ort aus dem Zölibat holte. So ist das mit der Glaubwürdigkeit der Amtsträger der evangelischen Kirche. Und so ist das auch mit der angeblichen Menschenverachtung. Das Gegenteil ist wahr. Ich lehne jeden Imperialismus, Kolonialismus oder eine Weltherrschaft, wie sie die USA mit Brachialgewalt anstreben, grundsätzlich ab. Aber bei der Kirche geht es offensichtlich um Pfründe und nicht um Wahrheit!

Vermutlich wird es in Europa aber bald die Stunde der Wahrheit geben und die evangelische Kirche wird sich mit einem „Berliner Schuldbekenntnis“ reinzuwaschen versuchen. Aber diese Kirche, die sich nach meiner festen Überzeugung zu einem Werkzeug zur Versklavung des deutschen Volkes instrumentalisieren ließ, hat sich selbst ihrer Daseinsberechtigung beraubt. Möge Ihr Gott dann bei Ihnen sein.

Kersten Radzimanowski