Wieder Ukraine

Es wird immer verrückter. In der Ukraine. Da schickt Russland einen Hilfstransport mit den nötigsten Utensilien für die geplagten und gemarterten Landsleute in die Ostukraine. Damit sollen die gröbsten Versorgungslücken der russischen Bewohner wenigsten gemildert werden. In den umkämpften Städten gibt es seit Tagen weder Strom noch Wasser. Lebensmittel dürften auch kaum noch erhältlich sein. Die zivile Bevölkerung leidet unendlich unter dem vom Schokoprinzen aus Kiew angefachten Krieg. Nun stehen 2000 t !! russische Hilfsgüter 35 km vor der ukrainischen Grenze und harren der Hoffnung, baldigst ihre Fracht an die Not leidende russische Bevölkerung verteilen zu können.

Wohl gemerkt, Russland gestattet die Kontrolle durch ukrainische Beamte auf eigenem Territorium. Umgekehrt undenkbar! Selbst das internationale rote Kreuz ist von Russland eingeschaltet. Doch Kiew mauert und vermutet zwischen Lebensmitteln, Medikamenten und Wasser militärisches Gerät oder gar Soldaten. Welch ein Unsinn! Nach letzten Informationen aus Kiew könne die Untersuchung der LKW’s bis kommenden Donnerstag dauern. Es scheint, man wolle die Hilfslieferung Russlands an seine bedrängten Landsleute so lange als möglich verzögern. Das gibt Anlaß zu verschiedenen Vermutungen. Ist beabsichtigt, die Ostukraine durch die prekäre Lage und die Verzögerung der Lieferung weiter zu schwächen und zu demoralisieren? Soll die Welt nichts von den Schandtaten der Kiewer Junta erfahren? Oder will sich Kiew durch eine eigene symbolische Hilfeleistung in ein besseres Licht rücken? Wie dem auch sei, die ukrainische Regierung hofft, militärisch nutzbare Dinge zu finden, um diese dann medienwirksam zu verkaufen. Selbst wenn ein Fahrer privat eine Pistole dabei hat. Naja, bei uns sagt man: Was ich denk und tu, das trau ich auch einem Anderen zu.
Fast gleichzeitig hat aber Schokoprinz Poroschenko die Nato und damit die EU und USA um militärische Hilfe ersucht.  Kanada hat schon ein Hilfspaket per Flugzeug an die Kiewer Machthaber entsendet. angeblich nur Hilfsausrüstung wie z.B. Schlafsäcke und ähnlichem.
Die bisherige Krone der ganzen Lügengeschichte bildet eine Meldung vom Freitag, dem 15.08.2014. In dieser Meldung wird von Kiew behauptet, eine aus 23 russischen gepanzerten Fahrzeugen bestehende Truppe hätte in der Nacht vom 14. zum 15.08.3014 die Grenze zur Ukraine durch eine Lücke im Zaun überschritten. Die ukrainische Armee habe die gepanzerten Fahrzeuge mittels Artillerie zerstört. Beweise gibt es selbstredend keine und Moskau hat dementiert. Hier sind wiederum verschiedene  Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Entweder geht Kiew gegen die wehrhaften Freiheitskämpfer die Luft aus und man versucht auf diese Weise den Westen zu weiteren Hilfen zu veranlassen und/oder ein Eingreifen gegen Russland zu erzwingen. Die andere Möglichkeit besteht darin, das der Westen und die Nato an der diplomatischen Kunst Russlands verzweifeln und versuchen mit Lügen einen Angriffsgrund zu schaffen. Das solches nicht der erste Fall wäre, belegt die jüngere Geschichte eindrucksvoll.
Und fast hätte ich’s vergessen. Die Sanktionittis der EU. Natürlich gegen Russland, wen auch sonst. Das in Brüssel nicht bemerkt wird, was die Amis mit ihren Forderungen von Sanktionen für hintergründige Ziele verfolgen, erstaunt mich doch. Und Brüssel pariert wie ein gut dressiertes Äffchen. Nun hat Moskau die erste Reaktion auf die Brüsseler Steilvorlage gegeben. Ein Einfuhrverbot für europäische Lebensmittel. Diese Exporte haben einen Anteil von etwa 7% am europäischen Inlandsprodukt. Entsprechend weinerlich waren die Brüsseler Beschwerden derwegen gen Moskau. Hier haben sich die Demokratten in EUistan mit heller Begeisterung ins eigene Knie geschossen. Derweil stehen andere Staaten in Moskau Schlange, um ihre Agrarprodukte nach Russland zu verkaufen. Das wiederum ärgert die Bürokratten in Brüssel und die versuchen doch tatsächlich diesen Ländern das Geschäft mit Russland zu verbieten. Ich frag mich wirklich, was die rauchen. So blöd kann doch eigentlich keiner sein. Das nimmt schon krankhafte Züge an. Die Tür für Handel Richtung Osten ist erfolgreich zu geschlagen und wird sich wohl kaum wieder öffnen. Amerika hingegen macht weiterhin Geschäfte mit Russland. Erst eben hat Präsident Putin den Startschuß für Schürfbohrungen mit den VSA gegeben. Also nichts mit amerikanischen Sanktionen. Die verfolgen ganz andere Ziele.
In Moskau jedenfalls lacht man sich schlapp über die Stümper in Brüssel. Recht so. Deren Zeit ist abgelaufen – weg damit! In den Mülleimer der Geschichte mit dem Gesindel und der ganzen EU-Schexxx!

Fritz Vogtländer