Gekicher im Kremel

SAnktÜber die Sanktionen der EU. Schon die erste Runde der Sanktionen gegen Russland hat sich als Bumerang für die EU und auch andere beteiligte Staaten erwiesen. Die Antwort aus Moskau hat gesessen. Die Sanktionisten dürfen ihre Agrarprodukte nicht mehr nach Russland liefern. Damit stehen die Bauern in der EU vor dem Problem. Wohin mit ihren Produkten?

Innerhalb der EU können sie ihre Erzeugnisse nicht vollständig verkaufen. Dafür ist die Nachfrage zu gering und das Angebot zu groß. Ein Verfall der Preise wird befürchtet. Man sollte bedenken, lieber etwas billiger verkaufen und auf diese Weise seine Erzeugnisse nach Möglichkeit verkauft bekommen. Immer noch besser, als unverkauft z.B. als Schweinefutter zu enden. Und die Schweine finden dann auch keine Abnehmer. Ja, was macht man dann mit den Schweinen? Ein Teufelskreis. Die Landwirte müssen doch auch von was leben. Die sind eh schon genug gebeutelt. So ist es verständlich, das man die Verursacher der Situation in Pflicht nehmen will. Letzte mir bekannte Meldungen beziffern den nötigen Ausgleich auf 800 000 000 €. Diese Summe soll der Schwachsinn der Schwachsinnigen in Brüssel dem Steuerzahler kosten.
Derweil wird in den Hauptmedien der Unfug verbreitet, in Russland würden wegen der Sanktionen die Preise für Lebensmittel stark steigen. Wie dem auch sei, fest steht, es gibt mehr als genug andere Nationen, die sich schon auf das Geschäft mit Russland freuen. Zudem wird der russische Präsident die heimische Landwirtschaft auf Vordermann bringen und den Brüsseler Vollpfosten den Daumen zeigen. Kurz, die Eurokratten haben sich ins eigene Knie geschossen und offenbar noch Freude dabei.

Quelle der-oekonomiker.blogspot.com

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Als ob dies nicht genug wäre, haben diese „Experten“ am 12.09.2014 eine weitere Runde im Sanktionsspiel eingeläutet. Ziel sind die russischen Großbanken,  Gazprom und Rozneft.
Zu den Banken. Brüssel scheint entgangen zu sein, das es mittlerweile die BRICS – Bank gibt. Diese ist das Gegengewicht zum IWF. Und da der US dominierte IWF mit seinen erpresserischen Methoden in der Welt recht unbeliebt ist, hat die BRICS – Bank entsprechenden Zulauf aus aller Welt. Also wieder ein Schuß in die eigenen Extremitäten der EU.
Man sollte meinen, das nun Einsicht bei den Eurokratten einkehrt. Weit gefehlt! Nein, man legt sich wie zum Trotz auch noch mit den Energielieferanten an! Wie viel Dummheit muß der Bürger noch ertragen? Ohne russisches Erdgas wird der vor der Tür stehende Winter grausam werden. Deutschland und Österreich vermelden schon verminderte Liefermengen. Zwar wird vermeldet, die Erdgasspeicher seien voll und sollten über den Winter reichen, nur kann niemand vorher sagen, wie dieser Winter wird. Selbst wenn man sich hier zu Lande über den Winter retten kann, was wird danach? Gehen dann die Lichter aus? Viele Kraftwerke werden mit Erdgas betrieben. Die wenigen Kohlekraftwerke könne den Bedarf an Strom nicht decken. Unsere Kernkraftwerke sind wohl schon zum Teil abgeschaltet. An dieser Stelle sei an den Amtseid unserer Politiker erinnert: Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und seine Nutzen zu mehren. Wie ernst „unsere“ Politiker den von ihnen geleisteten Eid nehmen, war nie deutlicher als jetzt. Also ein Hoch auf den nächsten Schuß in die eigenen Knie. So viel Freude an Selbstverstümmelung kann nur krankhaft sein! Schauen wir, was als nächster Akt kommt.

Fritz Vogtländer