Besuch im EU-Parlament Straßburg

Historische Altstadt

Historische Altstadt

Udo Voigt hat in seiner Eigenschaft als Abgeordneter der EU Kameraden eingeladen, die EU in Straßburg zu besichtigen. So reisten wir zwanzig Kameraden mit drei Fahrzeugen in Richtung Straßburg. Am Sonntag, den 14. Dezember um die Mittagszeit war Start in Chemnitz. Die Fahrt verlief zu aller Freude, auch heimwärts, ohne Zwischenfälle.
Am frühen Abend wurde nahe der Grenze auf deutscher Seite Quartier genommen und anschließend in einem nahen Lokal gemeinsam zu Abend gegessen, mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.
Am nächsten Morgen brachen wir nach einem zünftigem Frühstück nach Straßburg auf.

Blick vom Boot aus

Blick vom Boot aus

Das erste und glücklicherweise einzige Hindernis war die Suche nach Parkplätzen. Und als wären diese Plätze bestellt worden, fanden wir sie in der Nähe der Anlegestelle der Rundfahrtschiffe. Eine große Rundfahrt mit einem dieser Schiffe war das nächste Ereignis. Über Kopfhörer wird die Stadt in zwölf Sprachen erklärt. Es war einfach atemberaubend. Durch Schleusen

Historische Altstadt mit Weihnachtsmarkt

Historische Altstadt mit Weihnachtsmarkt

und Kanäle vorbei an historischen Gebäuden und Plätzen. Jedem, der diese Stadt besucht, sei diese Rundfahrt wärmstens empfohlen.
Nach der Rundfahrt hatte jeder Zeit Straßburg auf eigene Faust zu erkunden. Allem voran der bewundernswerte Straßburger Weihnachtsmarkt. Um fünfzehn Uhr war Treffpunkt an den Fahrzeugen, mit denen es dann zum EU-Parlament ging. Dieses liegt etwas außerhalb der Stadt.
Das Gebäude an sich ist wohl allen aus Zeitungen und Fernsehen gut bekannt. Deshalb

Historische Altstadt

Historische Altstadt

erspare ich mir eine Beschreibung. Zudem sind Fotos eingefügt, welche die Außenansicht vielleicht in einer etwas anderen Perspektive zeigt. Einige Aufnahmen stammen aus dem Inneren. Nur von der Besuchertribüne im Plenum war das Fotografieren strikt untersagt. Der Grund für das Verbot bleibt leider im Dunkeln, zumal das Plenum der öffentliche Teil der Veranstaltung Namens EU ist.
Der Einlaß in das Gebäude selbst ist schon bemerkenswert. Ohne offizielle Begleitung kommt man höchstens in den Vorraum. Um weiter zu kommen, wird man wie am Flughafen gefilzt. Jacken, Taschen, Rucksäcke müssen an der Gaderobe

EU-Gebäude

EU-Gebäude

abgegeben werden. Meine Kameratasche durfte ich mit nehmen. Nach dieser Prozedur geht es weiter durch Schleusen, Gänge und Treppen in eine Art Seminarraum. Dort begrüßte uns ein Mitarbeiter der EU und erläuterte mit Hilfe eines Bildwerfers z.B. die Sitzverteilung, Voraussetzungen für die Gründung einer Fraktion usw. Fragen zu stellen war uns gestattet. Davon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht.

Hier wird der Wähler verhöhnt!

Hier wird der Wähler verhöhnt!

Diese Gelegenheit nutzten die Meisten, kritisch die EU zu hinterfragen. Der EU-Mensch schien bei mancher Frage entweder überfordert oder durfte nicht antworten. So fiel die Antwort oft so aus, wie wenn man z.B. nach der Zeit fragt und einen Wetterbericht bekommt. So verließ dieser Mensch erleichtert und fast fluchtartig den Raum, als Udo Voigt zurück kam.
Udo erzählte uns noch einige

ein Foto- und Kamerabereich

ein Foto- und Kamerabereich

Dinge aus dem parlamentarischen Alltag, die in der Öffentlichkeit vielleicht nicht so bekannt sind. Danach wurden wir von unserem Aufseher wieder in Empfang genommen und zur Besuchertribüne im Plenarsaal geleitet.
Der Plenarsaal ist rund und die Sitze auf der Besuchertribüne sind ebenfalls rund angeordnet und wie im Kino abgestuft. An jedem Sitz befindet sich ein Kopfhörer über welchen der Besucher die Redebeiträge simultan übersetzt verfolgen kann. Dabei kann der Besucher unter fünfundzwanzig Sprachen wählen.
Leider besteht keine freie Wahl des Sitzplatzes. Als ich dies versuchte, um eine

Unsere Besuchergruppe mit Udo und seinen Mitarbeitern

Unsere Besuchergruppe mit Udo und seinen Mitarbeitern

günstigere Sicht zu erhalten, mir einen Platz in der Mitte zu nehmen, wurde ich vom Aufseher zurück geholt. Die Gruppe dürfe nicht verlassen werden, wurde ich belehrt. Naja. Ebenfalls absonderlich die Aufforderung, seine Notdurft vorsorglich vorher zu verrichten, da ein Verlassen der Besuchertribüne zu solchem Zweck nicht möglich sei. Das Gleiche galt für den Seminarraum.
Die Auslastung der Plätze der Abgeordneten ließ sehr zu

Im Inneren

Im Inneren

wünschen übrig, obwohl es mit 18.30 Uhr noch früh am Abend war. Von knapp achthundert Volksvertretern fühlten sich nur etwa fünfzig von ihnen gehalten, ihr Volk hier auch zu vertreten.
Nach einer knappen Stunde EU-Parlament wurden wir wieder abgeführt zum Verlassen des Gebäudes.
Das nächste Ziel war eine Gaststätte in Kehl, in der es ein fantastisches Abendessen gab. Und natürlich die Auswertung des

ein Pressebereich

ein Pressebereich

heute erlebten. Gastgeber Udo Voigt und seine Mitarbeiter waren natürlich auch dabei.
Am nächsten Morgen traten wir nach dem Frühstück die Heimreise an, die wie eingangs erwähnt, reibungslos vonstatten ging.

EU bei Nacht

EU bei Nacht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.