Fällt der T€uro?

Die jetzigen Zeiten sind sind turbulent. Besonders in Europa. Die neue

Quelle: nwo.it

Quelle: nwo.it

griechische Regierung mischt Brüssel gehörig auf. Es wurde aber auch Zeit, das endlich mal ein Land sich gegen dieses Brüsseler Schmierentheater wehrt. Eine Politik der Verschuldung, wie von der EU verfolgt, kann auf Dauer nicht gut gehen. Diese Politik ist von der schier unersättlichen Gier der Hochfinanz getrieben. Der Zweck ist einzig und allein, die Völker in eine Zinsknechtschaft und damit Abhängigkeit zu treiben, um auch noch den letzten Krümel heraus zu pressen.


Griechenland hat nun den Spieß umgedreht. Bedient das Land die Schulden und Zinsen nicht mehr, geraten die Geld gebenden Finanzhaie ins Schlingern oder kommen gar zu Fall. Bei einer so enormen Schuldenlast, liegt das Risiko beim Geldgeber. Selber schuld, wenn sie Kredite geben, dazu noch an Schuldner, von denen bekannt ist, das eine Rückzahlung mehr als fragwürdig ist. Und wie es sich abzuzeichnen scheint, wird genau der Fall eintreten. Andere Länder in Europa mit ähnlichen Problemen werden dem Beispiel Griechenlands folgen, sollten die Griechen damit durch kommen. Damit sind dann EU und T€uro tot und landen da wo sie hin gehören – auf dem Müllhaufen der Geschichte. Und mit diesen wohl auch die heutigen Politiker der Länder, die diese Suppe eingebrockt haben. Es wird wahrscheinlich einen umfassenden Systemwechsel geben. Auf der Seite hartgeld.com von Walter Eichelburg, den ich übrigens sehr schätze, ist die Rede davon, das absolutistische Monarchien kommen sollen. Ein fähiger Monarch, der fest die Interessen des Volkes und Landes im Auge hat, ist allemal besser als die jetzigen Stümper. Lassen wir uns überraschen. Auch schrieb Herr Eichelburg, das es kein oder kaum Staatseigentum geben solle, sondern alles in Privatbesitz übergehen soll. Meine Meinung dazu auf mmnews:

Was nach dem Zusammenbruch des Systems kommen wird, ist noch nicht wirklich absehbar. Das der Zusammenbruch des Systems kommt, kann man mittlerweile als gegeben betrachten. Das die Demokratie die denkbar schlechteste Regierungsform ist, hat nicht nur Churchill erkannt und dies auch gesagt. Demokratie funktioniert im Wesentlichen nach dem System teile und herrsche. Statt das Augenmerk auf die wirklichen Probleme zu lenken, geht es in erster Linie um Macht und Posten. Heraus kommt höchstens eine Einigung auf kleinstem Niveau, die kein Vorankommen bringt. Ein charakterlich geeigneter Entscheider/Herrscher mit einem wirklichen Expertenrat scheint da doch geeigneter.
Doch nun zu den angesprochenen Privatisierungen. Diese Ansicht kann ich nicht uneingeschränkt teilen. Gesundheit, Energie, Verkehr, Wasser, Bildung gehören in die Hände der Allgemeinheit, mithin des neuen Staates. Was die Privatisierung dieser Bereiche dem Volk bringt, erfährt heute jeder selbst. Steigende Kosten, weniger Leistung. Diesen Weg halte ich schlichtweg für falsch. Gewinne aus diesen Bereichen fließen dann in private Taschen und kommen der Allgemeinheit nicht zu Gute. Diese wirtschaftlichen Bereiche und unter Umständen nicht nur die genannten, gehören als staatliche Einrichtungen geführt. Gewinne aus staatlichen Betrieben kommen der Allgemeinheit zu Gute, weil der Staat damit andere Bereiche, die naturgemäß keine Gewinne erwirtschaften können, finanzieren kann. Beispiel Bildung: Was bringt es, wenn nur Kinder betuchter Eltern ein Studium aufnehmen können, aber einem hoch begabten aus armem Elternhaus wegen fehlender Mittel dieser Weg versperrt bleibt? Wo bleibt da der Nutzen für die Allgemeinheit, das Volk? Gesundheit: Ist wirklich vorgesehen, das einer stirbt, weil er oder sie den Arzt nicht bezahlen kann? Hat schon mal einer dieser Verfechter der generellen Privatisierung an die Errungenschaften von Bismarck gedacht, um die uns noch heute die halbe Welt beneidet? Soll das alles weg geworfen werden? Ich denke nein, das darf nicht geschehen! Sonst hätten wir eine Neuauflage/Fortführung der Sklaverei, zwar ohne sichtbare Fesseln und Peitsche, aber wie heute, Macht und „Recht“ begründet auf Reichtum und Entrechtung und Knechtschaft auf der Seite der nicht Reichen. Ein solcher Systemwechsel bringt dem Normalbürger rein gar nichts! Wenn schon Systemwechsel, dann gleiches Recht für alle Volksangehörigen ohne Privilegien für einzelne Gruppen, aber ohne Gleichheit, außer vor dem Gesetz. Nur wenn jeder seinen Beitrag für Volk und Vaterland leistet, kann dieses Land wieder erblühen!

Also laßt uns die sich bald bietende Möglichkeit nicht ungenutzt verstreichen lassen, um unser geliebtes Vaterland wieder zur Blüte zu führen!

Fritz Vogtländer

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