Der Koran, friedliche Religion oder Ideologie?

KoranDiese Frage wird öffentlich nicht gestellt. Und sollte diese Frage doch einmal auftauchen, wird diese Frage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unbeantwortet bleiben. Jedenfalls von den so genannten Lei(d)tmedien, welche  der Kontrolle der führenden politischen Parteien unterliegen. So sind die Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten von Parteigängern durchsetzt. Bei den Druckmedien sieht es nicht besser aus. Wer es genauer wissen will, sollte einfach mal schauen, wieviele Zeitungen allein der SPD gehören. Unter diesem Umständen auf eine ausgewogene und wahrheitsgetreue Berichterstattung zu hoffen, ist vergleichbar mit der Erwartung, zu Ostern dem Hasen mit dem Korb voller bunter Eier auf dem Rücken begegnen zu wollen.
Damit zurück zum eigendlichen Thema des Koran. Der Koran ist nur zu einem Teil Religion. In diesem Teil wird Allah als Gott vereehrt, was als solches niemand beanstanden kann. Schließlich hat jede Religion einen Gott, dem sie huldigt.

Nur die Lehre des Islam geht darüber hinaus. So bestimmt die Lehre des Islam Handlungen und Verhaltensweisen des täglichen Lebens und ist Grundlage der moslimischen Weltanschauung. Vor allem ist der Islam Gesetz für Moslems. Das beinhaltet das Gesetz der Sharia. Dieses Gesetz gilt seit rund 1400 Jahren ohne Veränderung und ist mit anderen Reliogionen und Zivilisationen nicht vereinbar. Der Grund ist, das diese Ideologie die Beseitigung aller anderen Religionen und Glaubensbekenntnisse fordert. Durch das Schwert. Wer nicht konvergiert, muß sich freikaufen und als Sklave leben oder wird geschächtet. Ziel ist schlußendlich die Unterwerfung der ganzen Welt unter den Islam. Die Geschichte dieser Eroberung wurde bereits im Beitrag „Der Islam – eine geschichtliche Betrachtung“ dargelegt.
Wie bewerten anerkannte Philosophen vergangener Tage den Koran?

Arthur Schopenhauer

„Tempel und Kirchen, Pagoden und Moscheen, in allen Landen, aus allen Zeiten, in Pracht und Größe, zeugen vom metaphysischen Bedürfnis des Menschen, welches, stark und unvertilgbar, dem physischen auf dem Fuße folgt. Freilich könnte – wer satirisch gelaunt ist – hinzufügen, daß dasselbe ein bescheidener Bursche sei, der mit geringer Kost vorlieb nehme. An plumpen Fabeln und abgeschmackten Märchen läßt er sich bisweilen genügen: wenn nur früh genug eingeprägt, sind sie ihm hinlängliche Auslegungen seines Daseins und Stützen seiner Moralität. Man betrachte zum Beispiel den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Übersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können. Dergleichen beweist, daß mit dem metaphysischen Bedürfnis die metaphysische Fähigkeit nicht Hand in Hand geht.“

Jakob Burckhardt

„Mit seiner dürftigen Predigt allein hätte er [Mohammed] nur mäßige und vorübergehende Erfolge errungen; er aber verschaffte seinen Scharen – von der Hedschra an – beständig konkrete Ziele: Außer Mekka, das er ihnen versprach, den Karawanenraub und die Eroberung in Arabien samt der betreffenden Beute. Daran hängt sich sogleich auch der Heilige Krieg auch nach außen, als selbstverständlich. Das Weltreich ist eine einfache Konsequenz. – Mohammed persönlich ist sehr fanatisch; das ist seine Grundkraft. Sein Fanatismus ist der eines radikalen Simplifikateurs und insoweit völlig echt. Sein Fanatismus war von der zähesten Sorte, nämlich doktrinäre Wut, und sein Sieg ist einer der größten Siege des Doktrinarismus und der Trivialität. Alles Götzentum, aller Mythus, alles Freie in der Religion, alle vielartigen Verzweigungen des bisherigen Glaubens versetzen ihn in eine wirkliche Wut, und er trifft (seine Genialität lag darin, dies zu ahnen) auf einen Augenblick, da große Schichten seiner Nation für eine äußerste Vereinfachung des Religiösen offenbar höchst empfänglich waren. […] Diese kümmerliche Religion zerstört in weiten Ländern zwei so viel höhere und tiefsinnigere Religionen, Christentum und Dualismus [= Manichäismus], weil sie sich in Krisen befanden. […] Es ist eine niedrige Religion von geringer Innerlichkeit, obwohl sie sich verbinden kann mit derjenigen Askese und religiösen Vertiefung, welche bei den Völkern hin und wieder antrifft. Sehr absonderlich und sonst in der Geschichte der Religionen kaum wieder in diesem Grad vorhanden, ist der enorme Stolz auf diese Religion, das Gefühl der absoluten Überheblichkeit für jede Einwirkung, sich auswachsend zu einem angeborenen Dünkel und grenzenloser Übertreibung im Allgemeinen. Was sich dann in praxi verträgt mit Mangel an jeder tieferen Bildung und an klarem Urteil in den gewöhnlichen Geschäften des Lebens. Weitere Charakterzüge sind dann Konsequenzen der durchaus despotischen Staatsform, die von den Kalifaten bis auf alle Splitter derselben übergeht. – Gewundene Wege werden in allem Tun den geraden vorgezogen; Trölerei [= Trödelei], Hinziehn von Allem; während Offenheit und Geltendmachung wirklicher Gründe als Anmaßung gilt, dürfen nur Schmeichelei und Intrige zum Ziel führen; allgemeines gegenseitiges Mißtrauen; Grundmotiv: Der Egoismus ist weniger auf Ehren und Auszeichnungen als auf Geld und Gut gerichtet; Mangel jeder Dankbarkeit an den einstigen Wohltäter.
Zur besseren Veranschaulichung folgen Suren aus dem Koran, die veranschaulichen, das der Koran auf praktisch alle Lebensbereiche eines Moslems wirkt.“

Zur Veranschaulichung noch einige Zitate aus dem Koran.

4.11. Allahverordneteuch in bezug auf eure Kinder: ein Knabe hat so viel als Anteil wie zwei Mädchen; sind aber (bloß) Mädchen da, und zwar mehr als zwei, dann sollen sie zwei Drittel seiner (des Verstorbenen) Erbschaft haben; ist’s nur eines, so hat es die Hälfte.  ……

4.15. Und wenn welche von euren Frauen Unziemliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließet sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg eröffnet.

5.38. Der Dieb und die Diebin – schneidet ihnen die Hände ab, als Vergeltung für das, was sie begangen, und als abschreckende Strafe von Allah.  …..

5.51 O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.

5.64. Und die Juden sagen: «Die Hand Allahs ist gefesselt.» Ihre Hände sollen gefesselt sein und sie sollen verflucht sein um dessentwillen, was sie da sprechen.  …..

Die ganze Schrift in das Deutsche übersetzt ist hier zu finden. Wer weitere Zitate sucht, welche z.B. Aufrufe zur Gewalt, Unterdrückung der Frau und Ähnlichem sucht, findet an dieser Stelle das Gesuchte. Wobei für die Richtigkeit der Zitate an dieser Stelle keine Gewähr übernommen werden kann.

Fritz Vogtländer

 

2 Gedanken zu „Der Koran, friedliche Religion oder Ideologie?

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