Begründung Absage meiner Teilnahme am Bundesparteitag 2013

Athen Udo3Verehrter Tagungspräsident,
liebe Kameradinnen und Kameraden,
aus terminlichen Gründen kann ich an diesem Wochenende nicht am Bundesparteitag teilnehmen. Daher bitte ich meine kurze Stellungnahme auf dem Parteitag zu verlesen.
Ich bedanke mich bei all den Verbänden, Kameradinnen und Kameraden, die mich für den Vorsitz oder sonstige Funktionen im Parteivorstand vorgeschlagen haben. 
Unsere NPD befindet sich mit dem zweiten Verbotsantrag in einem entscheidenden Existenzkampf. Der ungerechtfertigte Entzug staatlicher Mittel und der erhöhte staatliche Verfolgungsdruck verlangen von uns verstärkt Kameradschaft und  Zusammenhalt. Meine Kandidatur zum jetzigen Zeitpunkt würde dem notwendigen  inneren Zusammenhalt nicht dienlich sein. Aus diesem Grund stehe ich zum jetzigen Zeitpunkt zur Wahl als Parteivorsitzender nicht zur Verfügung.
Da ich inhaltlich und personell eine andere Politik vertrete, als den der „seriösen Radikalität“ stehe ich auch nicht für andere Ämter auf Bundesebene für einen Vorstand unter Holger Apfel zur Verfügung.  Der Parteivorsitzende kann nach der Neuwahl des Vorstandes zu Recht Loyalität vom Vorstand und seinen Stellvertretern erwarten. Intrigenspiele liegen mir nicht.
Mein Entschluß nicht für diesen Parteivorstand zu kandidieren bedeutet aber nicht den völligen Verzicht auf konstruktive Kritik an seinem Verhalten und seinen Entscheidungen.
Für den Fall, daß entweder Uwe Meenen oder Thorsten Heise für den Vorsitzenden, Stellvertreter oder Beisitzer kandidieren empfehle ich den Kameradinnen und Kameraden, welche mir die Stimme gegeben hätten, für diese Kameraden meines Vertrauens zu stimmen.
Bundespolitisch werde ich mit den neu geschaffenen Freundeskreisen versuchen eine überparteiliche nationale Vorfeldarbeit zu betreiben, neue Interessenten zu gewinnen und verloren gegangenen Anhängern und Mitgliedern eine politische Heimat und Perspektive zu bieten. Diese Arbeit richtet sich nicht gegen die NPD.
Die NPD ist die wirkliche politische Alternative für Deutschland und ich wünsche dem Parteitag einen guten Verlauf und der Partei einen Vorstand, der nicht das Gegeneinander mit Redeverboten und Unvereinbarkeitsbeschlüssen pflegt, sondern das Miteinander sucht und die NPD wieder zur führenden parlamentarischen Kraft der nationalen Bewegung in Deutschland macht!
Berlin, den 20. April 2013
Dipl.sc-pol. Udo Voigt

7 Gedanken zu „Begründung Absage meiner Teilnahme am Bundesparteitag 2013

  1. ein wares Wort eines echten Patrioten! Wir sollten zusammen halten und nicht gewissen Kräften in die Karten spielen! Ich bin von Dir, nicht nur ein Anhänger, sondern ich weiß auch-das Du der immer treueste für unsere Sache bist!!!
    Herzlichste Grüße und viel Kraft…

  2. Das Ziel ist erkannt. Ich trete den Freundeskreis Udo Voigt bei.

  3. Wenn doch nur alle so vernünftig und klug agieren würden, wie Udo Voigt!

  4. Die NPD unter Hrn. Apfel mag zwar der Meinung sein, Männer wie Udo Voigt nicht mehr zu brauchen, doch eines Tages wird man ihn dringender und nötiger denn je wieder brauchen. Mit der Apfel-Mannschaft und derer „seriösen Radikalität“ (welche übrigens niemand so richtig versteht und die es auch nicht geben kann), wird diese Partei nicht mehr aus dem 0,x-Getto herauskommen und sozusagen „keinen Blumentopf“ mehr gewinnen. Hr. Apfel wirkt nicht authentisch und wenig überzeugend, hat keine „Integrationskraft“. Die NPD braucht wieder Führung mit GESUNDEM MENSCHENVERSTAND!

  5. Mein Gott…kaum ist der neue NPD Vorstand gewählt worden ,und wird literweise Jauche über ihn gegossen,erst mal abwarten liebe kameraden ,lasst sie doch erstmal in ruhe arbeiten….mich kotzen die ewigen Vorurteile hier an….

  6. Bin der Meinung,daß die Abwahl von Udo Voigt als Parteivorsitzender ein
    entscheidener Fehler war.Der Begriff „Seriöse Radikalität“ hat sich offenbar
    als leere Worthülse erwiesen.

  7. Erst unter Udo VOIGT hat die NPD die jahrzehntelange Isolation der 0,0% Ergebnisse verlassen. Ihn dann so mit Jauche zu bewerfen ist unterste Schublade. Ich werde die NPD N I C H T verlassen, denn Sie ist die einzige Kraft in Deutschland die seit über 40ig Jahren für ein besseres Deutschland kämpft, Aber Personalkritik muß erlaubt sein! Holger Apfel mag ein guter Fraktionschef sein, Parteichef ist er ein Schlechter!!! Unter ihm beginnen die 0,…% Ergebnisse wieder und damit fließt kein wichtiges Geld in unsere Kassen.Ich finde es super und charaktervoll von Udo das er derzeit nicht kandidiert hat um eine Spaltung zu vermeiden, in Zukunft aber muß (!) er wieder
    Parteivorsitzender werden!!! Ich trete dem Freundeskreis Udo Voigt bei! Kameraden die zur Partei „Die Rechte“ wechseln, laufen leider in die Bedeutungslosigkeit, in der Ch.Worch mit seiner verbotenen Nationalen Offensive vor Jahren schonmal war. Bleibt in der NPD und kämpft NICHT gegen andere Kameraden, sondern FÜR unsere Partei und für einen FÜHRUNGSWECHSEL mit Udo Voigt!!!

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