An die Unterstützer und Anhänger der Freundeskreise

Liebe Freunde und Kameraden,

 

inzwischen haben wir weitere erfolgreiche Versammlungen in Sachsen-Anhalt und Sachsen abgehalten und konnten viele neue Freunde nationaler Politik hinzugewinnen. Unsere Freundeskreise sind dabei zu einem Selbstläufer geworden. Obwohl ich anfangs der Namensgebung gegenüber sehr skeptisch war, sprechen mittlerweile 67 Freundeskreise und 870 erfaßte Unterstützer, welche sich in nur drei Monaten im In- und Ausland gründeten, eine deutliche Sprache.
Unsere Weltnetzseite hier und die Freundeskreisseiten bei Facebook, die Hauptseite Freundeskreis Udo Voigt sowie Thüringen und Wien werden regelmäßig von Freunden, Gegnern und den Medien besucht, gelesen und kommentiert. Sogar die Antifa hat eine eigene Freundeskreisseite „Udo Voigt“ mit geklauten Fotos von mir nachgemacht. Hier sollten einige erst den Inhalt lesen, bevor sie sich dort als „Freund“ registrieren. Aber auch eine derartig unverschämte Vorgehensweise zeigt, daß wir ernst genommen werden. Das bestätigen auch die vielen Veröffentlichungen in der Systempresse.

Ich bedanke mich bei all den freiwilligen Aktivistinnen und Aktivisten, die das erst möglich gemacht haben.

Leider haben in der derzeitigen NPD-Führung noch nicht alle die vielen politisch-organisatorischen Möglichkeiten erkannt, welche durch die Freundeskreise neu erschlossen werden. Und offensichtlich wurde nicht von allen Kameraden in der NPD verstanden, daß unsere Freundeskreise sich nicht gegen die NPD richten, was wir gar nicht oft genug betonen können.

Natürlich begleiten wir die Entscheidungen der Parteiführung mit konstruktiver Kritik, und dafür mußte auch ich in den vergangenen Wochen so manche Prügel einstecken. Aber auch das gehört zu einer konstruktiven Streitkultur. Obwohl ich mir das Recht zur Kritik dadurch nicht verbieten lasse, denn ich war z.B. als Vorsitzender immer gegen Abgrenzungs- und Unvereinbarkeitsbeschlüsse und habe diese meine feste Überzeugung auch in aktives politisches Handeln umgesetzt. Jetzt habe ich den Eindruck gewonnen, daß die NPD wieder in alte Fehler zurückfällt. Das Redeverbot am 1. Mai in Dortmund für unseren Kameraden Thorsten Heise halte ich für ein negatives Beispiel, wodurch sich der Eindruck verstärkt, daß die NPD sich einigelt. So beraubt sie sich ihrer Bewegungsfreiheit und lähmt sich damit selbst.

Der Verlauf des Parteitages hat gezeigt, daß hier ein Umdenken nötig ist. Leider konnte ich den plötzlich verschobenen Termin nicht wahrnehmen und habe dazu auch öffentlich Stellung genommen. Meine Absicht, jetzt nicht zum Parteivorsitzenden zu kandidieren, habe ich ausreichend begründet. Das ist wohl weitestgehend verstanden worden. Die Kameraden Uwe Meenen und Thorsten Heise haben auf dem Bundesparteitag würdig das Ansinnen unserer Freundeskreise vertreten.

Wir alle müssen künftig persönliche Vorbehalte überwinden und nicht das Gegeneinander suchen, sondern beginnen, neue Wege zu beschreiten, um künftig wieder verstärkt nationale Kräfte zu bündeln.

Mit dem NSU-Prozeß dürfte die Diffamierung aller Patrioten einen bislang von mir nicht für möglich gehaltenen Höchststand erreicht haben. Ich bin allerdings davon überzeugt, daß die Wahrheit angesichts der vielen Akteure sich auf Dauer nicht unterdrücken läßt, und sehe gespannt dem weiteren Verlauf der Verhandlungen entgegen.

Die Zeichen stehen auf Sturm! Berufs- und Versammlungsverbote sowie politische Verfolgungen mit Volksverhetzungsprozessen sollen nationale Politik und Ansichten in der BRD nachhaltig unterdrücken. Ich bin überzeugt davon, daß das Gegenteil der Fall sein wird. Dadurch werden wir härter, konsequenter und geschickter operieren, aufgeben werden wir sicher nicht!

Doch während sich unsere Gegner vom Abschaum linker Punker über die Antifa bis hin zu Bundestagsabgeordneten der Linken und der Arbeiterverräter der SPD immer einig sind, wenn es gegen das geht, was sie als „Rechts“ bezeichnen, sind wir national Denkende gespalten wie lange nicht mehr. Das muß überwunden werden, und daran sollen die Freundeskreise arbeiten.

Wir haben uns ganz bewußt mit den Freundeskreisen keine feste Organisationsform mit Satzung, Geschäftsordnung und Gerichtsbarkeit gegeben, weil wir eine überparteiliche lose Plattform für alle national Denkenden sein wollen. Wir suchen nicht das Trennende, sondern das Verbindende, wir suchen neue Formen gemeinsamen Handelns und werden sicher im kommenden Jahr dem System und nationalen Skeptikern zeigen können, was wir alles erreichen können, wenn wir nur zusammen stehen! Eine solche Organisationsform läßt sich auch kaum greifen und verbieten. Wir müssen flexibler werden und uns organisatorisch neu formieren, daran arbeiten wir.

Bis dahin gilt es, überall Gesprächskreise zu bilden, wo niemand ausgeschlossen wird, der ein deutsches Herz hat und mit daran arbeiten will, künftig eine „Nationale Front“ in allen deutschen Gauen aufzubauen.

Was könnt Ihr in der Zwischenzeit weiter tun, außer Versammlungen im Herbst nach den Wahlen vorzubereiten oder Gesprächskreise zu bilden und neue Freunde zu gewinnen?

Nun, Ihr könnt im Sinne der Wortergreifungsstrategie während des Bundestagswahlkampfes auf die Versammlungen der politischen Gegner gehen und hier nationale Positionen gegen die Überfremdung, Globalisierung und den Euro zur Sprache bringen. Ihr könnt der NPD vor Ort im Wahlkampf helfen, und Ihr könnt Euch z. B. bei der neuen Partei AfD als Interessenten einschreiben oder sogar Mitglied werden, sofern Ihr nicht parteipolitisch gebunden seid.

Wir brauchen viele neue Kontakte, denn so kann es mit uns nicht weitergehen. Stiftungen etablierter Parteien sprechen von 15 – 20 % der Wähler, welche angeblich ein rechtes Weltbild haben. Warum erreichen wir diese Menschen nicht? Oder finden Wahlfälschungen bereits in dieser Größenordnung statt? Das kann ich mir nicht vorstellen. Daher müssen wir neue Wege gehen, neue Strukturen und Organisationsformern bilden und nach dem Motto handeln: „Getrennt marschieren, aber vereint schlagen!

Wir müssen künftig auch bereit sein, Organisationen zu unterwandern und diese im Sinne Lenins als Transmissionsriemen unserer Politik nutzbar machen. Nur eines solltet Ihr nicht tun, Euch so zu positionieren, daß Euer Tun spaltet, statt die nationalen Kräfte zu bündeln. Nur organisierter Wille bedeutet Macht, arbeiten wir gemeinsam daran, daß Deutschland bald wieder erwacht!

 

Ich zähle auf Euch!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

 

Euer

Dipl.sc.pol. Udo Voigt