Die Ukraine. Eine echte Revolution?

Vladimr Putin

Vladimr Putin

Obama

Obama

Wie in der Überschrift schon angedeutet, stellt sich im Fall der Ukraine und nicht nur hier, die berechtigte Frage, ob es sich um eine tatsächliche Revolution handelt. Auf den entsprechenden Seiten gibt es mehrere Definitionen. Einigkeit sollte insoweit bestehen, das eine Revolution in einem Land von der Bevölkerung gegen Mißstände im Land getragen werden muß. Die Initiative dazu geht zumeist von oppositionellen Gruppen der Landesbevölkerung aus. Diese Gruppen brauchen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerung, um die Revolution erfolgreich zu beenden.
Schaut man sich die Revolutionen in z.B. Syrien, Lybien und der Ukraine an, ähneln sich diese wie ein Ei dem Anderen – abgesehen von der verwendeten Farbe.

Bleiben wir bei der Ukraine, dem Titelgeber dieser Betrachtungen. Wer seine Informationen nicht ausschließlich aus den systemischen Medien bezieht, ist im Bilde, daß hier von außen angeschürt wurde. Nur, wer könnte ein Interesse an solchen völkerrechtswidrigen Handlungen haben? Und warum die Ukraine? Das Land ist verschuldet und zu holen ist nicht wirklich etwas. Der Schlüssel liegt in der geografischen Lage, direkt vor Russlands Haustüre.
Auf unserer Erde gibt es im Prinzip noch vier Länder, welche der USraelischen Welthegemonie im Wege stehen. Diese sind Russland, China, der Iran und noch Syrien. Diese Staaten versucht USrael ein zu kreisen und politisch wie wirtschaftlich zu isolieren. Und die Ukraine liegt nun mal geografisch genau vor Russlands Haustür. Das ist der Grund für die Einmischung der sogenannten westlichen Welt. Die Planungen dazu laufen seit über fünf Jahren.
Auf völkerrechtswidrige Weise wurde die gewählte Regierung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln destabilisiert und schließlich zum Sturz gebracht. Sofort wurde eine nicht legitimierte prowestliche „Regierung“ installiert und postwendend von den westlichen „Demokratien“ anerkannt. Ohne weiteren Zeitverzug unterzeichnete diese illegale Regierung das von der EU erwünschte Assoziierungsabkommen. Die Regierung unter Janukowitsch hat dieses Abkommen in quasi letzter Minute abgelehnt und wollte sich Russland zuwenden. Der Auslöser für die Intervention des Westen in diesem Land. Zeugnis dafür legen das veröffentlichte Telefonat der amerikanischen Außenamtsbeauftragten Viktoria Nuhland mit dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine und E-Postnachrichten von Klitschko ab. Und um die Sache so richtig anzuheizen, schießt man auf die eigenen Leute und behauptet frech, der Gegener, in diesem Fall Russland, sei es gewesen. Am 5. März wurde der Mitschnitt eines Telefongesprächs veröffentlicht, der zwischen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton in Brüssel und dem estnischen Außenminister Urmas Paet in Kiew die Frage behandelte, wie die Lage in der Ukraine sich darstellt. Dabei ging es um eine Ärztin namens Olga. Diese Ärztin informierte Paet über Beweise dafür, dass dieselben Scharfschützen sowohl auf Demonstranten als auch auf Polizisten geschossen hätten. Paet erklärt Ashton, hinter den Scharfschützen stünden Mitglieder der neuen Koalition und nicht die Regierung Janukowytsch.
Im Gegenzug wird Präsident Putin vorgeworfen, mit dem Referendum auf der Krim das Völkerrecht verletzt zu haben. Seit wann verstößt eine Befragung des Volkes gegen Völkerrecht? Hinzu kommt, daß die Krim seit jeher zu Russland gehört. Die Krim wurde 1956 von dem Ukrainer Nikita Chrustschow unter fragwürdigen Umständen der Ukraine zugeschlagen. Damals Sowjetunion, fiel das nicht sonderlich ins Gewicht. Nach dem Zerfall der Sowjetunion in Einzelstaaten nahm die Sache ein anderes Bild an. Nicht vergessen werden darf, das Russland die Krim von der Ukraine gepachtet hatte und der Vertrag noch viele Jahre in die Zukunft reichte. Besonders brisant ist die Tatsache, das in Sewastopol die russische Schwarzmeerflotte liegt. Ziel der Westmächte ist, Russland in diesem Gebiet den strategischen Spielraum zu beschneiden. Das Putin hier nicht tatenlos zusehen konnte liegt auf der Hand. Im diesem Zusammenhang sei an das Geschrei der Amis erinnert, welches diese angesichts der Kubakrise veranstalteten.
Der Volksentscheid auf der Krim brachte mit über 95% den Wunsch der dort lebenden Bevölkerung zum Ausdruck, zukünftig zu Russland gehören zu wollen. Das ist völkerrechtlich bindend und unumstößlich.
Inzwischen lodert es auch in der hauptsächlich von Russen bewohnten Ostukraine. In diesen Gebieten gibt es Bewegungen zur Abspaltung von der Ukraine und heim ins Reich, ins russische Reich. Das diese Bestrebungen von der westlichen Vasallenherrschaft in Kiew mit Gewalt unterdrückt werden, ist nicht anders zu erwarten.
Präsident Putin hat bisher der selbsternannten westlichen Wertegemeinschaft vorgeführt, wie Demokratie wirklich geht.  Es darf mit Spannung erwartet werden, wie der russische Präsident diese Situation meistert. Ich bin mir sicher, das Putin auch hier den westlichen Falken (Kriegstreibern) den Wind aus Schwingen nehmen wird.
„Unsere“ Politiker sollten sich diese Lektion annehmen und von Russland lernen. Statt dessen schwafeln diese Demokratten von einer Annexion der Krim durch Russland. Kann sich eine, wenn auch selbst ernannte, Führungsriege selbst noch unglaubwürdiger und lächerlicher machen? Der gesunde Menschenverstand sagt hier nein, aber ich mir sicher, die können noch einen drauf setzen.

Fritz Vogtländer